Happy Birthday, MPapa!

Heute hat meine Mama Geburtstag! Die wird schon total alt, aber das macht nichts…. ich hab sie ja auch jeden Tag mehr lieb ?

Mama ist ein totaler Morgenmuffel, deswegen war ich heute heimlich an der Kaffeemaschine, da kann man nämlich Zahlen dran machen und dann ist am Morgen schon der Kaffee fertig.

Happy Birthday, MPapa!

Gestern morgen hat mich Mama vergessen! Sie hat mir Zöpfe geflochten, sonst macht mich immer Papa für den Kindergarten fertig, und als es dann Zeit wurde um zur Arbeit zu Fahren, hat Mama einfach „Tschüß und viel Spaß!“ gesagt und hat mich sitzen lassen.

Papa hat auch gar nichts gesagt – Wir haben gefrühstückt und dann hat Papa mich in Opas Auto gesetzt. Ich hab ein bisschen geschlafen und dann waren wir in Köln!

Papa hat mein neues Dreilaufrad ausgepackt und ich absolvierte ein ausführliches Training mit dem Fahrzeug.

Amélie bei der Probefahrt


Irgendwie war Papa gar nicht so begeistert, aber er hat eingesehen das mein Fahrzeug geschont werden muss und brachte es nach meinem Ausflug zurück zum Auto.

Dann gingen wir ein Stück am Rhein entlang und machten neue Bekanntschaften

Dutzend andere Bänke waren komplett leer…

Kaum zwanzig Minuten später waren wir an der dreihundert (300!) Meter entfernten Bahnstation angelangt, natürlich haben wir unterwegs total spannende Entdeckungen gemacht:

Papa, schau doch mal! Grashalme!

Man kann hier rauf- und runterlaufen!
Hab ich Dir schon mal gezeigt, wie lieb ich Dich hab?

Als wir also an der Station ankamen hat Papa zwei Frauen begrüsst.‘
Die blonde Frau kannte ich, das ist doch Jenny Klestil! Ob sie wohl genauso viel Komplimente für Ihre Haare bekommt? Jenny kenne ich vom Down-Sportfestival aus Frankfurt! Sie macht dort und überall sonst ganz viele Fotos um auf das Down-Syndrom aufmerksam zu machen <3

Jenny Klestil, Janine Steeger, Papa und ich!

Die andere Frau war total lieb und zurückhaltend. Total sympathisch, dass sie mir meinen Freiraum ließ, aber weil sie so nett war, habe ich mich natürlich gleich zu ihr gesetzt. Papa kennt sie aus dem Fernsehen, hat er mit erzählt. Jenny hat dann mit ihrer großen Kamera ein paar Fotos geschossen. Danach haben sich die beiden Frauen noch mit Papa unterhalten, sie sprachen über eine Ausstellung zum Down-Sportfestival, aber das war mir zu langweilig, also habe ich lieber die Fotos auf Jennys Kamera kontrolliert.

Nachdem wir uns von den Beiden verabschiedet haben, bin ich mit Papa noch ein bisschen spazieren gewesen und auf dem Rückweg waren wir sogar bei McDonalds! Jippieh!

So, jetzt muss ich aber weiterschlafen, sonst kann ich morgen früh gar nicht richtig gratulieren!

Liebe Grüße, Eure Amélie

P.S. Meine Mama freut sich bestimmt über ganz viele Glückwünsche bei Facebook!

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