der Rest vom Sonntag

ist heute dem Privaten gewidmet, denn ich werde nicht nur von unserem Sonntag berichten, sondern es gibt einen weiteren kompakten Erfahrungsbericht, diesmal von Ira, mit ganz kleinen Anteilen Werbung fĂŒr Ihr Buch 😀

Hallo.
Mein Name ist Ira, ich bin Mitte 30 und lebe zusammen mit meinem Mann Michael, seiner Tochter Hermine und unseren beiden Kindern Theodor und Magdalena in Leipzig. 

Als Theodor 2017 geboren wurde, war der erste Verdacht auf Down-Syndrom im Kreißsaal fĂŒr uns alle erst einmal ein riesiger Schock. Noch bevor wir die Diagnose schwarz auf weiß vor uns liegen hatten, war Theodor bereits von der Geburtsklinik ins Herzzentrum verlegt und dort auch direkt wegen eines angeborenen Herzfehlers operiert worden.

Als wir Theodor dann endlich mit nach Hause nehmen durften, haben wir uns sehr schwer getan, die richtigen Worte zu finden, um seiner Schwester Hermine, zu erklĂ€ren, warum ihr kleiner Bruder lĂ€nger im Krankenhaus bleiben musste und was denn eigentlich das Down-Syndrom ist. Denn wir wollten nicht abwarten bis irgendwann Fragen oder ein komisches GefĂŒhl von außen an Hermine herangetragen werden, sondern die Situation direkt von innen aus dem familiĂ€ren Alltag heraus erklĂ€ren.

Durch unsere Erfahrungen und auch den Kontakt mit anderen betroffenen Eltern, ist die Idee zu dem Kinderbuch „nicht2sondern3“ entstanden.

Wir wollen anhand unserer Geschichte in Form eines Kinderbuchs, anderen Familien Mut machen und helfen die richtigen Worte und Bilder zu finden, um ihren Kindern von der Besonderheit eines Geschwisterchens mit Down-Syndrom zu erzĂ€hlen, bevor Kommentare und EinflĂŒsse von außen diesen wichtigen AufklĂ€rungsschritt innerhalb einer betroffenen Familie stören.

Zudem kann „nicht2sondern3“ auch schon im Kindesalter einen wichtigen Beitrag im Hinblick auf Inklusion leistet, denn das Buch soll aufklĂ€ren ĂŒber das Anders sein, damit dieses nicht als solches sondern als eine weitere Form von normal wahrgenommen wird.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Gesellschaft der Ideen“ des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung habe ich im November 2020 fĂŒr meine Kinderbuchidee „nicht2sondern3“ einen Ideenpreis gewonnen und arbeite momentan mit einer Kinderbuchlektorin und einer Kinderbuchillustratorin an der Ausarbeitung meiner Idee. FĂŒr mehr Informationen darĂŒber findet man uns auf Instagram.
Ira Nemeth

Wir wĂŒnschen viel Erfolg und nehmen gerne eins der ersten Exemplare!

Und was haben Amélie und Ihre Gang heute getrieben?

Wir haben das schöne Wetter ausgenutzt und haben den Maxipark besucht. 1500 Menschen dĂŒrfen gleichzeitig in den Park. Auf den SpielplĂ€tzen herrscht Masken-Gebot fĂŒr alle Personen ab dem Schulalter an allen Stellen wo sich Menschen drubbeln. Im Maxipark bevorzugt auf den KinderspielplĂ€tzen, deshalb gingen wir zunĂ€chst auf eine Wiese in NĂ€he unseres großartigen Stadt-Maskottchens "den Elefanten", die ehemalige KohlenwĂ€sche des Bergwerks Maximilian umgebaut zu dem grössten Glaselefanten der Welt! (Quelle: maximilianpark) Dort drehten wir unseren Beitrag zum Songprojekt der EUforTrisomy und danach konnte AmĂ©lie auf ihren geliebten Lieblingsspielplatz.

So und nun aber noch die Poster des Tages:

Rosa bringt unseren Slogan in diesem Jahr auf den Punkt. Der Inhalt vom Karton ist doch zuckersĂŒĂŸ. Vielen Dank fĂŒr die Einsendung Maaike!

Milas und seine Schwester passen auch in die Kategorie Geschwisterliebe, eine tolle Stimmung und soviel Ausdruck in den beiden Gesichtern. Fantastisch, Jana!

Anna Pauline lĂ€sst einen instantan Grinsen, wie herrlich sie sich freut. hachz. Danke Kathrin fĂŒr die Teilnahme!

Phil hingegen ist so cool und hat sein Foto einfach selbst eingeschickt. Heißer Typ und tolles Poster, vielen Dank das Du dabei bist!

Maleks Foto bietet einen tollen Kontrast zwischen dem roten Hintergrund und seinem Kaftan (ist das richtig?). Ein tolles Foto, vielen Dank das ihr dabei seid!

edit: Frisch instruiert durch geheimnisvolle und anonyme Informanten, weiss ich nun das es sich nicht um einen schnöden Kaftan handelt sondern um traditionelle Herrenoberbekleidung namens Djellaba handelt. UrsprĂŒnglich einfache, wĂ€rmende AlltagsgewĂ€nder, sind sie heute vielfach bunt und aufwĂ€ndig bestickt... und das Allerbeste... diese Kleidung kann ohne Hose getragen werden!